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Winterdienst für Landwirte: Best Practices zur Schneeräumung

Das Wetter kann für landwirtschaftliche Betriebe herausfordernd sein. Extremwetterereignisse wie Schneefall, Eisregen und Frost beeinträchtigen tägliche Arbeitsabläufe und gefährden zusätzlich die Ernte. Umso wichtiger ist es, auf einen ausreichenden Winterdienst zu achten, der dafür sorgt, dass die Wege passierbar bleiben und so die einfache Versorgung der Tiere garantieren.

Welche Herausforderungen der Winterdienst für Landwirte birgt, wie eine gute Planung unterstützen kann und welche effektiven Schneeräumungstechniken es gibt, erfahren Sie im folgenden Blogbeitrag.

 

Die Herausforderungen des Winterdienstes in der Landwirtschaft

Ein landwirtschaftlicher Betrieb umfasst meist große Flächen mit unterschiedlichen Geländeformen, wodurch für den Winterdienst viel Zeit eingeplant werden muss. Fehlendes Personal oder mangelnde Ausrüstung können diesen Aspekt verstärken. Deshalb kann es gerade in kritischen Phasen wie zur Fütterung oder Ernte zum Zeitdruck und einer zusätzlichen Belastung führen.

Wenn der Wintereinbruch nicht unvorbereitet kommt, können Landwirte besser mit dieser Herausforderung umgehen. Deshalb ist eine gute Planung entscheidend.

Planung der Schneeräumung: Vorbereitung auf den Winter

Eine gründliche Planung und frühzeitige Vorbereitung auf die Wintersaison ermöglicht es Landwirten, effektive Strategien zur Schneeräumung und Streuung zu entwickeln sowie Ressourcen optimal zu nutzen. Ein Winterdienstplan kann dabei sinnvoll sein – diese Bereiche sollten Sie dafür im Blick behalten:

  • Priorisierung von Bereichen: Identifizieren Sie die wichtigsten Bereiche des Betriebs, die im Winter geräumt und gestreut werden müssen. Dazu zählen Zufahrtswege, Hof, Stallungen und Bereiche für die Futter- und Wasserversorgung der Tiere.
  • Ausrüstungsüberprüfung und -beschaffung: Überprüfen Sie den Zustand vorhandener Winterdienstgeräte wie Schneepflüge, Schneeschilde, Schneeschaufeln und Salzstreuer. Beschaffen Sie ggf. neue oder zusätzliche Ausrüstung.
  • Organisation von Streumaterialien: Planen und besorgen Sie Streumaterialien wie Streusalz, Splitt oder umweltfreundliche Alternativen, um ausreichend Vorräte für die Wintersaison zu haben.
  • Schulung der Mitarbeiter: Schulen Sie Ihr Personal im Umgang mit Winterdienstgeräten, Sicherheitsmaßnahmen und Protokollen für die Schneeräumung und Streuung.
  • Kommunikationsplan: Indem Sie Kommunikationsverfahren und Verantwortlichkeiten für die Koordination des Winterdienstes festlegen, sind Sie bestens vorbereitet. Dazu zählen auch Benachrichtigungen bei Schneefall oder anderen Wetterereignissen.
  • Notfallplanung: Bereiten Sie sich auch auf Notfälle und unvorhersehbare Ereignisse wie starken Schneefall, Eisregen oder Störungen der Stromversorgung während des Winters vor. Entwickeln Sie dafür einen Notfallplan.
  • Zeitplanung und Durchführung: Legen Sie Zeitpläne und Routen für die regelmäßige Schneeräumung und Streuung fest, um sicherzustellen, dass kritische Bereiche des Betriebs rechtzeitig erreicht und gewartet werden.

Effektive Schneeräumungstechniken für landwirtschaftliche Flächen

Neben einem Winterdienstplan sollten Sie sich auch auf effektive Schneeräumungstechniken einigen. So weiß jeder Mitarbeitende, welche Winterdienstgeräte er für welche Wege, Zufahrten, den Hof oder die Ställe nutzen und wie er dabei vorgehen sollte.

 

  • Einsatz von Schneepflügen: Verwenden Sie robuste Schneepflüge bzw. Schneeschilde, die an Traktoren oder anderen landwirtschaftlichen Fahrzeugen angebracht werden können, um große Schneemengen effizient zu räumen. So werden große Flächen leicht von Schnee befreit und die Fahrzeuge können jederzeit je nach Einsatzzweck umgerüstet werden.
  • Verwendung von Schneeschaufeln: Für kleinere Flächen oder Bereiche mit eingeschränktem Zugang können Schneeschaufeln effektiv sein, um Schnee von Wegen und Eingängen zu entfernen.
  • Salzstreuung: Streuen Sie Salz oder andere Streumaterialien auf geräumten Flächen, um Eisbildung zu verhindern und die Rutschgefahr zu verringern. Salzstreuer sind dabei effektive Geräte, die Sie an Ihren Traktor ankoppeln können.
  • Schneeräumung in Etappen: Teilen Sie große Flächen in Abschnitte auf und räumen Sie diese in Etappen, um die Arbeitsbelastung zu verteilen und sicherzustellen, dass kritische Bereiche rechtzeitig erreicht werden.
  • Zusammenarbeit mit Nachbarn: Koordinieren Sie die Schneeräumung mit benachbarten landwirtschaftlichen Betrieben, um Ressourcen zu bündeln und gemeinsam kritische Bereiche zu sichern.
  • Regelmäßige Überprüfung und Nachbesserung: Überprüfen Sie regelmäßig geräumte Flächen auf erneuten Schneefall oder Eisbildung und bessern Sie bei Bedarf nach, um die Sicherheit und Zugänglichkeit der Wege zu gewährleisten.
  • Anpassung an Wetterbedingungen: Passen Sie Ihre Schneeräumungsstrategie an die jeweiligen Wetterbedingungen an, z. B. indem Sie bei starkem Schneefall häufiger räumen oder bei Eisbildung verstärkt streuen.
  • Sicherheitsmaßnahmen beachten: Achten Sie darauf, während der Schneeräumung geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, wie z. B. das Tragen von rutschfestem Schuhwerk und persönlicher Schutzausrüstung sowie die Verwendung von Warnhinweisen für Bereiche mit eingeschränkter Sichtbarkeit oder erhöhter Gefahr.

Wartung und Instandhaltung der Winterdienstgeräte

Um Ihre Winterdienstgeräte instand zu halten, sollten Sie vor der Wintersaison regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten vornehmen. So können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Geräte einwandfrei funktionieren und auch während der kritischen Wintermonate zuverlässig arbeiten. Achten Sie zudem auf eine geeignete Lagerung und Pflege Ihrer Ausrüstung außerhalb der Wintersaison. Es empfiehlt sich, Ihre Winterdienstgeräte an einem trockenen und gut durchlüfteten Ort zu lagern, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Nur dann können Sie ihre Lebensdauer verlängern und Ausfallzeiten minimieren.

Fazit: Winterdienst als integraler Bestandteil der Landwirtschaft

Ein gut organisierter Winterdienst ist entscheidend für landwirtschaftliche Betriebe, um bei extremen Wetterbedingungen wie Schneefall, Eisregen und Frost die täglichen Arbeitsabläufe aufrechtzuerhalten und die Ernte zu schützen. Die Herausforderungen des Winterdienstes in der Landwirtschaft, wie große Flächen, Zeitdruck und begrenzte Ressourcen, erfordern eine frühzeitige und gründliche Planung.

Zu einer umfassenden Planung gehört nicht nur die Priorisierung von Bereichen, sondern auch die Beschaffung und Überprüfung von Ausrüstung, Schulungen für Mitarbeiter sowie die Entwicklung von Kommunikations- und Notfallplänen. Effektive Schneeräumungstechniken, wie der Einsatz von Schneepflügen und Salzstreuern, ermöglichen es Landwirten, große Flächen effizient zu räumen und Sicherheit selbst bei Schneemassen zu gewährleisten. Vielitz bietet Ihnen eine große Auswahl an Geräten, die Sie beim Winterdienst in der Landwirtschaft unterstützen.

 

FAQ: Alles was Sie zum Winterdienst in der Landwirtschaft wissen sollten

Bei wem liegt die Haftung für eine Schneeräumung?

Die Haftung bei Schneeräumung liegt in der Regel beim Eigentümer oder Betreiber des Grundstücks oder der öffentlichen Einrichtung, die geräumt werden muss. Dies bedeutet, dass Landwirte oder Grundstücksbesitzer für die Schneeräumung auf ihren eigenen Grundstücken verantwortlich sind, während bei öffentlichen Straßen oder Wegen oft die Kommune oder lokale Behörden haften. Achten Sie darauf, die Schneeräumung ordnungsgemäß durchzuführen, um die Sicherheit von Fußgängern und Fahrzeugen zu gewährleisten und mögliche Haftungsansprüche zu vermeiden.

Schneeräumen Kosten: Was kostet die Schneeräumung?

Die Schneeräumungspreise auf landwirtschaftlichen Betrieben können variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe der zu räumenden Fläche, den Materialkosten für Streusalz oder Splitt und dem Arbeitsaufwand. Im Allgemeinen sind die Kosten für die Schneeräumung mit einem Traktor, an den ein Schneeschild oder ein Salzstreuer angehängt ist, tendenziell niedriger als die Beauftragung eines externen Dienstleisters. Indem Sie in die entsprechende Ausrüstung investieren, können Sie die Schneeräumung jedes Jahr eigenständig durchführen und langfristig Kosten sparen, da Sie wiederkehrende Ausgaben für externe Dienstleister vermeiden.

Wie oft ist Schneeräumen bei Schneefall nötig?

Wie häufig Sie den Schnee wegräumen müssen, hängt von der Intensität des Schneefalls, der Temperatur und den lokalen Wetterbedingungen ab. Im Allgemeinen ist es ratsam, regelmäßig den Schnee zu räumen und zu streuen, um eine Ansammlung von Schnee und die Bildung von Eis zu verhindern und so für die Sicherheit von Fußgängern und Fahrzeugen zu sorgen. Bei anhaltendem Schneefall kann es erforderlich sein, mehrmals täglich zu räumen, während bei leichtem Schneefall weniger häufiges Räumen ausreichen kann.

Welche Maschine ist zum Schneeräumen geeignet?

Je nach Größe und Beschaffenheit der zu räumenden Fläche, der Art des Schnees und den individuellen Anforderungen des Einsatzorts sollten Sie die passende Maschine zur Schneeräumung wählen. Für landwirtschaftliche Betriebe können Traktoren mit angebrachten Schneepflügen oder Schilden eine effektive Option sein, um größere Flächen von Schneemassen zu befreien. Kleinere Bereiche oder Wege können möglicherweise mit handgeführten Schneefräsen oder Schneeschaufeln geräumt werden – ggf. reicht es auch schon, den Schnee zu kehren oder einen Rasentraktor zum Schneeräumen zu nutzen. Wenn Sie sich zum Schneeräumen mit Rasentraktor entscheiden, sollten Sie aber darauf achten, dass das Gewicht des Schneeschildes zu der Traglast des Rasentraktors passt. Nur so gelingt das Schneeräumen mit einem Rasentraktor.